Vogelspinnen
FAQGlossar
Warum "Vogel"-Spinne?
Beim Kauf zu beachten!
Haltung
Zucht
Aufzucht von Spiderlingen
Fütterung
Anatomie
Häutung
Aggressivität
Giftigkeit
Verteidigung
Bombardierspinnen
Bildbestimmung?
Handhabung
Versand von Spinnen
Angebot: Geschlechtsbestimmung
Literaturempfehlungen
Hybridproblematik
Wildfangproblematik
Terrarienbepflanzung
Terrariensicherung
Spinne entlaufen?
Gruppenhaltung
Vogelspinnen in Zooläden
Die wissenschaftlichen Namen
Einrichtung wiederverwenden?
Stammtische
Was man beim Kauf beachten
sollte!
Beim direkten Kauf
einer Vogelspinne auf einer Terraristikbörse, bei einem
Händler oder Züchter gibt es einige grundlegende
Aspekte auf die man achten sollte.
Zuallererst sollte man sich die Frage stellen, ob man die Spinne überhaupt unterbringen kann. Hierbei geht es nicht nur um die Platzfrage, sondern auch darum, ob Eltern, Mitbewohner oder Vermieter mit der Haltung eines exotischen Tieres einverstanden sind. Stellt dies kein Problem dar, sollte man sich unbedingt vor dem Kauf über die Haltungsbedingungen und etwaige Besonderheiten der entsprechenden Art informieren.
Kommt es dennoch zu einem Spontankauf, kan der Händler/Züchter in den meisten Fällen Auskunft über die Haltung geben.
Weitere Überlegungen hierzu findet ihr HIER.
Hat man nun ein Tier seiner Wahl gefunden und beabsichtigt es zu kaufen, ist es ratsam sich die Spinne etwas genauer anzusehen. Hierbei sind folgende Punkte zu beachten:
-Milbenbefall:
Eine gesunde Spinne ist im Normalfall milbenfrei.
Ein leichter Milbenbefall an den Chelizeren ist für die Spinne jedoch
eigentlich kein Problem. Bei einem übermäßigen Befall oder größeren
Milben am Carapax oder anderen Körperstellen sollte man von einem Kauf
absehen, da die Milben die Spinne bei der Häutung behindern oder zu sehr
schwächen können.
-Allgemeinzustand/Krankheiten
Um sicher zu gehen, dass sich die Spinne in einem guten
Allgemeinzustand befindet, sind folgende Punkte zu beachten:
-Anzeichen für einen Nematodenbefall (Fadenwürmer)
kann ein übertriebenes Putzverhalten, ein ständiges Bewegen der
Chelizeren oder ein feucht-schleimiger Belag um die Mundöffnung sein.
Ist um die Mundöffnung sogar eine weißliche Masse zu sehen, deutet
dies auf einen stark fortgeschrittenen Befall hin.
-Eine verpilzte Spinne ist leicht an den weißen oder gelblichen
Flecken, die sich meist am Hinterleib befinden, zu erkennen.
-Unter den Körper gezogene Beine können ein Anzeichen für eine
Dehydration oder einen kurz bevorstehenden Tod des Tieres bedeuten.
Dies ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem natürlichen Putzverhalten
der Spinne, wobei auch bis zu vier Beine unter dem Körper gezogen
und abwechselnd mit dem Chelizeren gereingt werden. Hier ist eine
genauere Beobachtung ratsam.
-Fehlende Gliedmaßen wie Beine oder Taster sind zwar unschön,
stellen jedoch, besonders bei kleinen Tieren, kein Problem dar, da
diese mit den folgenden Häutungen wieder regeneriert werden.
Nur bei adulten Spinnen, die für die Zucht geplant sind, sollten alle
Extremitäten vorhanden sein. Des weiteren ist darauf zu achten, dass
die Wunde verschlossen ist und keine Hämolymphe austritt.
-Ein zu kleines Abdomen kann auf eine Krankheit hindeuten, ist
jedoch meist auf eine sparsame Fütterung oder eine kurz zuvor
stattgefundene Häutung zurückzuführen und stellt somit in den meisten
Fällen kein Problem dar.
-Geschlecht
Legt man keine Wert auf eine Zucht sollte man darauf achten, sich
unbestimmte Jungtiere oder weibliche Tiere zu kaufen. Männliche Tiere
sollten nur der Zucht dienen.
-Wildfänge
Möchte man persönlich vom Kauf von Wildfängen absehen, gibt es
einige Anzeichen diese zu erkennen. Oftmals sind bei diesen Tieren
die Oberseiten der Beine, die Chelizeren und der Carapax stark
"abgenutzt", d.h. hier fehlt die Behaarung und der bloße Chitinpanzer
ist sichtbar. Auch eine hohe Anzahl adulter Tiere in Kombination
mit einem verhältnismäßig günstigen Preis können auf Wildfänge
hindeuten. Des Öfteren sind solche Tiere bereits in der freien
Natur begattet worden und so kann es zu "ungewolltem" Nachwuchs
kommen. Auch sind Krankheiten oder Parasiten bei diesen Spinnen
nicht auszuschließen.
Abschließend ist zu sagen, dass man sich nur Tiere kaufen sollte, wenn man die entsprechenden Haltungsbedingungen gewährleisten kann. Desweitern sollte
man sich die Tiere vor dem Kauf immer genau anschauen.
Auch muss man dazu bereit sein im Zweifelsfall vom Kauf abzusehen.
Die hier geschilderten Fälle sind allerdings nicht die Regel, sondern eher die
Ausnahme.Gerade bei den großen und bekannten Züchtern kann man eigentlich
davon ausgehen,dass man gesunde und stabile Tiere erwirbt. Dazu empfiehlt es sich auch, die Meinungen über den Händler/Züchter von anderen Haltern persönlich oder im Internet einzuholen.
Zuallererst sollte man sich die Frage stellen, ob man die Spinne überhaupt unterbringen kann. Hierbei geht es nicht nur um die Platzfrage, sondern auch darum, ob Eltern, Mitbewohner oder Vermieter mit der Haltung eines exotischen Tieres einverstanden sind. Stellt dies kein Problem dar, sollte man sich unbedingt vor dem Kauf über die Haltungsbedingungen und etwaige Besonderheiten der entsprechenden Art informieren.
Kommt es dennoch zu einem Spontankauf, kan der Händler/Züchter in den meisten Fällen Auskunft über die Haltung geben.
Weitere Überlegungen hierzu findet ihr HIER.
Hat man nun ein Tier seiner Wahl gefunden und beabsichtigt es zu kaufen, ist es ratsam sich die Spinne etwas genauer anzusehen. Hierbei sind folgende Punkte zu beachten:
-Milbenbefall:
Eine gesunde Spinne ist im Normalfall milbenfrei.
Ein leichter Milbenbefall an den Chelizeren ist für die Spinne jedoch
eigentlich kein Problem. Bei einem übermäßigen Befall oder größeren
Milben am Carapax oder anderen Körperstellen sollte man von einem Kauf
absehen, da die Milben die Spinne bei der Häutung behindern oder zu sehr
schwächen können.
-Allgemeinzustand/Krankheiten
Um sicher zu gehen, dass sich die Spinne in einem guten
Allgemeinzustand befindet, sind folgende Punkte zu beachten:
-Anzeichen für einen Nematodenbefall (Fadenwürmer)
kann ein übertriebenes Putzverhalten, ein ständiges Bewegen der
Chelizeren oder ein feucht-schleimiger Belag um die Mundöffnung sein.
Ist um die Mundöffnung sogar eine weißliche Masse zu sehen, deutet
dies auf einen stark fortgeschrittenen Befall hin.
-Eine verpilzte Spinne ist leicht an den weißen oder gelblichen
Flecken, die sich meist am Hinterleib befinden, zu erkennen.
-Unter den Körper gezogene Beine können ein Anzeichen für eine
Dehydration oder einen kurz bevorstehenden Tod des Tieres bedeuten.
Dies ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem natürlichen Putzverhalten
der Spinne, wobei auch bis zu vier Beine unter dem Körper gezogen
und abwechselnd mit dem Chelizeren gereingt werden. Hier ist eine
genauere Beobachtung ratsam.
-Fehlende Gliedmaßen wie Beine oder Taster sind zwar unschön,
stellen jedoch, besonders bei kleinen Tieren, kein Problem dar, da
diese mit den folgenden Häutungen wieder regeneriert werden.
Nur bei adulten Spinnen, die für die Zucht geplant sind, sollten alle
Extremitäten vorhanden sein. Des weiteren ist darauf zu achten, dass
die Wunde verschlossen ist und keine Hämolymphe austritt.
-Ein zu kleines Abdomen kann auf eine Krankheit hindeuten, ist
jedoch meist auf eine sparsame Fütterung oder eine kurz zuvor
stattgefundene Häutung zurückzuführen und stellt somit in den meisten
Fällen kein Problem dar.
-Geschlecht
Legt man keine Wert auf eine Zucht sollte man darauf achten, sich
unbestimmte Jungtiere oder weibliche Tiere zu kaufen. Männliche Tiere
sollten nur der Zucht dienen.
-Wildfänge
Möchte man persönlich vom Kauf von Wildfängen absehen, gibt es
einige Anzeichen diese zu erkennen. Oftmals sind bei diesen Tieren
die Oberseiten der Beine, die Chelizeren und der Carapax stark
"abgenutzt", d.h. hier fehlt die Behaarung und der bloße Chitinpanzer
ist sichtbar. Auch eine hohe Anzahl adulter Tiere in Kombination
mit einem verhältnismäßig günstigen Preis können auf Wildfänge
hindeuten. Des Öfteren sind solche Tiere bereits in der freien
Natur begattet worden und so kann es zu "ungewolltem" Nachwuchs
kommen. Auch sind Krankheiten oder Parasiten bei diesen Spinnen
nicht auszuschließen.
Abschließend ist zu sagen, dass man sich nur Tiere kaufen sollte, wenn man die entsprechenden Haltungsbedingungen gewährleisten kann. Desweitern sollte
man sich die Tiere vor dem Kauf immer genau anschauen.
Auch muss man dazu bereit sein im Zweifelsfall vom Kauf abzusehen.
Die hier geschilderten Fälle sind allerdings nicht die Regel, sondern eher die
Ausnahme.Gerade bei den großen und bekannten Züchtern kann man eigentlich
davon ausgehen,dass man gesunde und stabile Tiere erwirbt. Dazu empfiehlt es sich auch, die Meinungen über den Händler/Züchter von anderen Haltern persönlich oder im Internet einzuholen.